Schlagwort: Einsamkeit

  • Paartherapie und Eheberatung Haan

    Paartherapie und Eheberatung Haan

    Eheberatung & Paartherapie in Haan

    Ich biete Ehe- und Paartherapien für Menschen an, die sich in ihren Beziehungen festgefahren und entmutigt fühlen. Sie suchen nach Wegen, um ihre Beziehung zu retten und mehr Erfüllung und tiefere Intimität zu schaffen.

    Wenn Sie auf eines der folgenden Probleme stoßen, sind Sie ein geeignetes Paar für die Paarberatung:

    • Sie und Ihr Partner haben immer wieder verletzende Auseinandersetzungen miteinander
    • Sie beide haben immer wieder mit denselben Problemen zu kämpfen (z. B. Elternschaft, Geld, Schwiegereltern, Sex usw.)
    • Sie fühlen sich nicht genug gehört, respektiert oder geliebt
    • Sie haben ein problematisches oder nicht existierendes Sexualleben
    • Einer der Partner hatte eine Affäre und befindet sich auf einer Achterbahnfahrt der Gefühle – Trauer, Wut, Bedauern usw.
    • Sie sind distanziert und stehen einander gelassen gegenüber. Sie haben Ihre Verbindung verloren.
    • Sie haben Angst, dass die Beziehung endet, möchten aber nichts unversucht lassen, um den Weg gemeinsam weiter zu gehen.

    Unabhängig davon, wie lange Sie in Ihrer Beziehung gekämpft haben und wie frustriert und verletzt Sie sich fühlen, gibt es bei der Paarberatung immer einen Hoffnungsschimmer. Sollten Sie der Entscheidung nahe gekommen sein, dass eine Trennung für Sie die bessere Lösung ist, begleite ich Sie gerne auch auf diesem Wege beratend. Dabei stehen folgende Themen im Mittelpunkt:

        • Wie kann man sich trennen, ohne sich noch mehr zu verletzen?
        • Verbesserte Kommunikationskultur für einander und gegenüber den Kindern, Familie…
        • Begleitung beider  Partner oder auch einzeln

    Trotz der gegenseitigen Liebe können Sie und Ihr Partner in ungesunde Kommunikation oder Verhaltensmuster geraten, bis Sie das Gefühl haben, völlig festgefahren zu sein. Möglicherweise haben Sie immer wieder dieselben Argumente. Oder Sie vermeiden schwierige Gespräche, weil Sie Angst haben, einen Kampf zu beginnen.

    Diese Art der Unterbrechung der Kommunikation kann zu unnötigen Spannungen und Konflikten in Ihrer Beziehung führen. Sie oder Ihr Partner können Gespräche abbrechen, lange sprechen oder Ihre Stimmen erheben, ohne etwas zu lösen. Ihre Beziehung könnte sich leer anfühlen. Sie fühlen sich vielleicht traurig, einsam und hilflos, es zu ändern.

    Erfahren Sie, wie Sie mit Ihrem Partner kommunizieren können, um dessen Aufmerksamkeit zu erregen, sich verstanden zu fühlen und Mitgefühl und Fürsorge hervorzurufen. Die Teilnahme an einer professionell geführten Paartherapie kann dazu beitragen, die Spannungen in Ihrer Beziehung abzubauen.

    Eheberatung Paarberatung in Haan 1

    Aber lasst Raum zwischen euch.

    Und lasst die Winde des Himmels zwischen euch tanzen.

    Liebt einander, aber macht die Liebe nicht zur Fessel:

    Lasst sie eher ein wogendes Meer zwischen den Ufern eurer Seelen sein.

    Füllt einander den Becher, aber trinkt nicht aus einem Becher.

    Gebt einander von eurem Brot, aber esst nicht vom selben Laib.

    Singt und tanzt zusammen und seid fröhlich, aber lasst jeden von euch allein sein,

    So wie die Saiten einer Laute allein sind und doch von derselben Musik erzittern.

    Gebt eure Herzen, aber nicht in des Anderen Obhut.

    Denn nur die Hand des Lebens kann eure Herzen umfassen.

    Und steht zusammen, doch nicht zu nah:

    Denn die Säulen des Tempels stehen für sich,

    Und die Eiche und die Zypresse wachsen nicht im Schatten der anderen.

    Khalil Gibran

    Bei einer Paarberatung in meiner Praxis in Haan geht es in erste Linie um folgende Punkte:

        • Aktuelle oder langjährige Krisen des Paares
        • Zweifel, Ängste, Schmerz angesichts von Trennungsabsichten
        • Zunehmende Sprachlosigkeit und Entfremdung der Partner
        • Mangelnde Beachtung und Achtung im Alltagsleben, das Fehlen von Mitgefühl und
          Anerkennung
        • Gefährdung der Partnerschaft durch eine Außenbeziehung
        • Neubesinnung und ein neues Sichfinden in der Paarbeziehung nach dem Auszug der
          Kinder
        • Sorge um die Kinder und deren Entwicklung
        • Spannungen zwischen Kindern und Partnern in Patchwork-Familien
        • Kinderlosigkeit des Paares

    Die Veränderungen, die durch die Paarberatung angestoßen wird, sind erst der Anfang. Es kostet erst einmal Überwindungen, sich den alten eingeschlichenen Mustern zu stellen. Diese zu erkennen und zu verstehen ist bereits der erste Schritt. Auf diesem manchmal auch beschwerlichen Weg fokussiert zu bleiben und die Reaktionen aufeinander zu verbessern, sind Herausforderungen, die eine langfristig dauerhafte Änderung möglich machen. Hierbei ist es wichtig, die eigenen Bedürfnisse und die des Partners zu berücksichtigen.

    Lassen Sie uns gemeinsam schauen,wie eine individuelle Paarberatung für Sie ausschauen kann. Meine Praxis in Haan ist auch Samstags geöffnet,damit Sie als berufstätiges Paar die Chance haben, das Wochenende zu nutzen.

    Vereinbaren Sie einen Termin online oder schreiben Sie mir eine E-Mail auf die info@eike-grzonka.de.

  • Gönn‘ Dir mehr als Schokolade

    Gönn‘ Dir mehr als Schokolade

    Gönn‘ Dir mehr als Schokolade

    Gestern noch im Garten gesessen, heute mit Schal und Mantel unterwegs…Vielen fällt die gefühlt rasche Umstellung auf die kalte Jahreszeit “irgendwie schwer“. Ein Trauerfall für die Seele? Ist jetzt alles vorbei: Die geselligen Abende mit Freunden, die Ausflüge am Wochenende und das lustvolle und energiegeladene Aufstehen am frühen Morgen?

    Hmm, gute Frage! Schauen wir uns doch mal genauer an, was wir so treiben, wenn die Tage kürzer werden.

    Was ist das, mit dem Verkriechen? Da gehen wir morgens im Dunkeln aus dem Haus, hocken während der wenigen hellen Stunden des Tages am Arbeitsplatz, nur um dann im Dunkeln wieder nach Hause zu tapsen. TV an, Netflix-Serie durchlaufen lassen…Irgendwann wird diese winterliche Isolierzone schon wieder vorbei sein. Bis dahin hamstern wir gerne Berge von Schokolade – ist ja gut für die Seele, das weiß doch jeder 😉

    Mit etwas Abstand betrachtet lässt sich ein Muster erkennen: Wir leben mit Schoki im Mund auf dem Sofa. Und viele von uns merken gar nicht, wie sie den Haken gleich mit vernaschen: Weniger menschliche Kontakte machen nämlich schlichtweg “rammdösig”. Wen wundert es, dass wir dann spätestens nach dem Jahreswechsel über die 50 grauen Schatten mosern, die sich vermeintlich auf unser Gemüt legen…

    Da fragt man sich doch unweigerlich:

    Haben wir Menschen seit Generationen die Nase voll vom Winter?

    Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern, jemals davon gehört oder gelesen zu haben, dass meine Großeltern oder ihre Großeltern erzählt haben, dass das gesellschaftliche Leben im Winter still stand. Obwohl sie sicherlich weitaus mehr und härter arbeiten mussten, als wir.

    Noch vor wenigen Generationen gab es Winterarbeiten, die eben nicht jeder für sich allein bewältigen konnte. In den Dörfern wurde geschlachtet, tagelang wurden die Gänse für das Weihnachtsfest gerupft und die Federn in neue Kissen gestopft. Und wisst ihr was: Das taten sie gemeinsam.

    Seit alters her ist der Mensch ein geselliges Wesen. Wir spiegeln, ganz ohne nachzudenken, die Bewegungen unseres Gegenübers. Wir gähnen, wenn unser Gesprächspartner gähnt. Wir bekommen gemeinsam den heftigsten Lach-Kick und können nicht mehr aufhören.

    Der Mensch braucht Gesellschaft. Familie und Freunde geben einem das unbezahlbare Gefühl, ein Teil von etwas Größerem zu sein, seinen Beitrag leisten zu können, sich einzubringen.

    (Foto: Exclusive Vectors on Freepik)

    Winterzeit Winterdepressionen Freunde treffen Foto Freepik

    Winter kunterbunt – Gönn’ Dir mehr als Schokolade

    Ohje und jaja, wir Armen im Technologiezeitalter, getrieben vom Rhythmus der Uhr zwischen U-Bahn-Abfahrtszeiten und geschäftlichen Terminen. Und jetzt auch noch abends in die Kälte raus und zu den Freunden fahren, nur um bei einem lahmen Gesellschaftsspiel die Dunkelheit gemeinsam zu ignorieren. Das kann doch nun wirklich niemand von uns verlangen!

    Nein, das kann auch niemand.

    Das können nur wir selbst, immerhin haben wir unsere Evolution schon immer durch die Veränderung bestehender Spielregeln vorangetrieben. Warum jetzt damit aufhören? Wir haben doch mehr als 10.000 Jahre lang bewiesen, dass wir es voll draufhaben! Ohne cremige Surrogate, die uns den Blues kurzzeitig versüßen.

    Erobere dir den Winter zurück – mit Gemütlichkeit, Selbstpflege und Freunden

    In unseren nächsten Beiträgen bekommst Du jede Menge Anregung, wie Du den Winter zu einer liebens- und lebenswerten Zeit gestalten kannst. Von Gesundheitstipps über ein Vanillebad bis zu Low-Carb-Leckereien.

    Du hast selbst auch Ideen, wie Du im Winter frohen Mutes bleibst und Deine Lieben mit guter Laune und Wohlfühleinheiten gleich mit vom Sofa ziehst? Dann schreib mit sehr gerne, ich freue mich auf unseren Austausch!

    Bei ernsten Verstimmungen: Hilfe holen!

    Kommen zur Winterzeit Beziehungsprobleme, Stress auf der Arbeit oder vielleicht auch stärkere hormonelle Veränderungen, ist es bei Einigen von uns nicht mit einem duftenden Schaumbad und der Lieblings-Schoki getan. Und so mancher fragt sich vielleicht: Ja toll … Familie und Freunde: Woher nehmen, wenn nicht selber backen?

    Wenn uns das Leben aus der Bahn wirft, hilft ein Gespräch mit einem erfahrenen Partner und als diesen sehe ich mich in der Berufung der Heilpraktikerin für Psychotherapie.

    Nein, Du bist nicht allein! Wir setzen uns zusammen und dann schauen wir mit vereinten Kräften, wie Du den neuen Lebensabschnitt oder die aktuellen Herausforderungen meistern kannst.

    Nutze dafür gerne meine Samstags-Sprechstunde oder auch die Sprechstunde über Skype.

    HIER kannst Du einen Termin vereinbaren.

  • Allein oder Einsam? Tipps vom Lebenskraftcoach

    Allein oder Einsam? Tipps vom Lebenskraftcoach

    Allein oder Einsam? Tipps vom Lebenskraftcoach

    Jeder ist mal allein, jeder fühlt sich mal einsam. Das muss nicht unbedingt miteinander zusammenhängen.

    Eine Veränderung der Lebenssituation nach Trennung, Scheidung oder Tod des Partners kann häufig ein Anlass sein, sich professionelle Hilfe zu suchen. Die Seele weint, das Herz schmerzt und es ist Beratung notwendig, um das Leben neu zu organisieren, mit der Traurigkeit umzugehen und mit dem Alleinsein zurecht zu kommen.

    Viele wissen, dass nach solchen einschneidenden Ereignissen die Zeit einiges bewirken kann und Geduld eine sehr wichtige Rolle spielt. Dennoch ist es ratsam, sich selbst in dieser Lebensphase wichtig zu nehmen und achtsam zu sein, welche Gefühle außer Traurigkeit und Unsicherheit noch sichtbar werden.

    Immer häufiger kommt das Thema Angst vor dem Alleinsein oder Angst vor Einsamkeit auf. Es stellt sich als sehr beklemmend dar und kann sogar in einer Depression münden.

    „Alleinsein“ und „Einsamkeit“ werden immer häufiger miteinander vermischt und als bedeutungsgleich wahrgenommen. Dabei ist es jedoch wichtig, sich die Unterschiede bewusst zu machen.

    Alleinsein ist ganz objektiv gesehen, nichts weiteres, als ein Zustand. Du kannst beispielsweise alleine in deinem Büro sitzen, alleine spazieren gehen oder alleine auf dem Sofa sitzen und ein gutes Buch lesen und zwar ohne dich einsam zu fühlen.

    Einsamkeit dagegen ist ein Gefühl und beschreibt dein inneres Befinden. Du fühlst dich von allen verlassen und ungeliebt. Dir fehlt das Gefühl, dazuzugehören und du scheinst irgendwie anders als andere zu sein. Das hat jedoch nicht zwingend etwas mit dem Alleinsein zu tun. Du kannst dich im Kreise vieler Menschen befinden und dich trotzdem einsam fühlen.

    Die Angst vor Einsamkeit

    In der Regel haben nur wenige Menschen Angst vor dem Alleinsein, auch wenn sie das vielleicht so sagen. Vielmehr ist die Angst vor der Einsamkeit ein stark belastendes Gefühl, ein Gefühl der Kälte, der inneren Leere und Verlassenheit.

    Dabei schwingt immer die Angst mit, nicht mehr dazuzugehören, gar ausgeschlossen zu sein. Viele fühlen sich unvollständig, nicht nur vom Partner, sondern von der ganzen Welt verlassen worden zu sein. Viele Menschen sagen zwar: „Ich fühle mich allein“, jedoch müsste es eigentlich heißen: „Ich fühle mich einsam“. Doch ist dieser Satz für Viele häufig schambesetzt.

    Der Umgang mit Einsamkeit

    Es mag vielleicht paradox klingen, doch kannst du dich im Alleinsein üben, um möglichen aufkommenden Einsamkeitsgefühlen vorzubeugen, damit sie dich nicht überraschen.

    Oft wird das Alleinsein gemieden, damit diese vermeintlich störenden Gefühle der Einsamkeit nicht auftreten können. Aber glaubst du wirklich, dass es im Leben möglich ist, Alleinsein oder Phasen der Einsamkeit vermeiden zu können?

    Eher nicht!

    Vielleicht steht ein Job Wechsel an, mit neuen Kollegen, oder sogar ein Umzug in eine fremde Stadt, fernab von deiner Heimat, deiner Familie, deinen Freunden.

    Doch selbst wenn du dich auf diese Veränderung freust, wirst du dich bestimmt anfangs fremd fühlen und merken, wie schwer es sein kann, sich einen neuen Freundeskreis aufzubauen. All das braucht Zeit und Geduld und bringt sicherlich auch einige Gefühle der Unsicherheit mit. Ist es also nicht sinnvoll, dir zuzugestehen, dass diese Gefühle völlig normal sind?

    Hierbei ist es wichtig, deine Aufmerksamkeit nach Innen zu richten, anstatt dich mit ständigen Aktivitäten abzulenken.

    Frage dich stattdessen nach deinen Wünschen und Sehnsüchtigen. Frage dich, was du wirklich möchtest, was deine Bedürfnisse sind. Viele vermeiden dies, weil sie Sorge haben, dass sich diese Fragen zu Zukunftsängsten entwickeln. Dabei ist es gerade jetzt so wichtig, dass du mit dir im Kontakt bist, um deine Ressourcen zu entdecken und weiterzuentwickeln.

    Einsamkeit ist ein mächtiges Gefühl, welches in den unterschiedlichsten Situationen sehr überraschend aufkommt.

    Vielleicht erlebst du gerade etwas Wunderschönes und merkst dann, dass du dich einsam fühlst, da niemand in diesem Moment da ist, mit dem du dieses Erlebnis teilen kannst.

    Oder du hast gerade deinen Job verloren oder dein Partner/ deine Partnerin sich von dir getrennt hat. In diesen Fällen ist das Gefühl der Einsamkeit eine natürliche Reaktion auf solche Veränderungen.

    Selbst positive Veränderungen im Leben können das Gefühl der Einsamkeit aufkommen lassen. Die erste eigene Wohnung, nicht mehr im Schoße der Familie zu wohnen oder die Geburt deines Kindes, können einschneidende Erlebnisse in deinem Leben sein, die dich anfangs überfordern und sogar einsam fühlen lassen. BITTE HABE VERSTÄNDNIS FÜR DICH!

    Einsam in Beziehungen

    Viele Menschen sind erschrocken, wenn sie sich in ihrer Partnerschaft einsam fühlen.  Vielleicht möchte die Einsamkeit etwas sagen!

    Kommt dir das Gefühl bekannt vor? Hast du dich auch schon mal in deiner Beziehung einsam gefühlt oder geht es dir möglicherweise sogar in diesem Moment so? 

    Einsam in der Beziehung? Paartherapie und psychologische Beratung in Haan

    Vielleicht macht es Sinn, die Beziehung genauer zu hinterfragen:

    • Wird ausreichend kommuniziert? 
    • Werden deine eigenen Bedürfnisse wahrgenommen und gelebt?
    • Sprichst du über deine Wünsche mit deinem Partner/ deiner Partnerin?

    Hier ist es wichtig, das Gespräch zu suchen, vielleicht auch mit professioneller Unterstützung. Und wenn keine positive Veränderung sichtbar wird, vielleicht den Schritt zu wagen, wieder neue, eigene Wege zu gehen.

    allein oder einsam tipps eike grzonka lebens kraft coach in haan

    Einsam in einer Gruppe von Menschen

    Kennst du die Situation, dass du zum Beispiel auf einer Party eingeladen bist, auf der du niemanden kennst? Hast du dich in diesen Momenten auch schon mal einsam gefühlt?  Entspannung tritt ein, in dem Moment, in dem du mit jemandem ins Gespräch kommst. Du merkst, dass die Einsamkeit verfliegt.

    Schwierig wird es, wenn die Einsamkeit chronisch wird

    In solchen Situationen gibt es Bekannte, die dir möglicherweise raten, doch mehr unter Leute zu gehen, nicht immer alleine zuhause zu bleiben.                                                                                                        

    Jedoch kostet das viel Energie und Überwindung. Einige Menschen raffen sich dann auf und gehen mit sehr hohen Erwartungen aus. Im Anschluss daran fühlen sie sich jedoch noch viel einsamer und sie sind frustriert darüber, wieder in die leere Wohnung zurückkehren zu müssen und schon wieder keine neuen Kontakte geknüpft zu haben.

    Mein Tipp:

    Wenn du dich einsam fühlst und dich überwindest, unter Menschen zu gehen, dann erkenne genau das schon positiv an. Lobe dich dafür, dass du den Schritt gewagt hast, aus deinem Schneckenhaus hinaus zu gehen.  Es ist wichtig auch kleine Schritte anzuerkennen. Gerade in einsamen Zeiten steht die Selbst–Fürsorge an erster Stelle. Also bitte:

    Sei stolz auf dich! Dies ist ein Anfang!

    Alleinsein lernen und Geselligkeit üben

    Alleinsein kannst du üben. Es ist hilfreich, Zeit mit DIR zu verbringen, um nach deinen Wünschen und Bedürfnissen zu lauschen.

    Doch wie immer gibt es auch eine Kehrseite der Medaille. Denn wer viel alleine ist und die Vorzüge der Stille zu schätzen weiß, kann gelebte Gemeinschaft und die dadurch verbundene Unruhe schnell als Zuviel erleben.

    Es ist wie in vielen Lebensbereichen ein echter Balanceakt. Ob in der Partnerschaft oder auch in anderen Gemeinschaften ist ein stetiger Wechsel von Nähe und Distanz notwendig, um im eigenen Gleichgewicht leben zu können. Ein Wechsel zwischen Rückzug und Geselligkeit hilft dir, bei dir selbst zu sein, aber auch gesellschaftlich eingebunden zu werden.

    WICHTIG

    Der schmale Grat zwischen Gesundheit und Krankheit kann leicht überschritten werden. Deshalb kommt es immer auf die Ausprägung der Gefühle an, bevor man  von einer Depression spricht.

    Einsamkeit, Zukunftsängste, innere Leere und die daraus resultierenden Unsicherheiten können auch Symptome einer Depression sein.

    Menschen mit Depressionen neigen dazu, sich aus sozialen Aktivitäten zurückzuziehen. Sie versuchen ihren Schmerz alleine zu bewältigen und wollen andere nicht belasten. Allerdings verschlimmert das den Zustand zusätzlich. Deshalb ist dieser soziale Rückzug, die soziale Isolation nicht mit dem Gefühl der Einsamkeit zu verwechseln.

    Sollte dir auffallen, dass der Leidensdruck dein Leben beherrscht ist es notwendig, dir professionelle Hilfe zu holen, um eine Depression auszuschließen und bei Bedarf zu behandeln.