Kategorie: Depression

  • Glücksmomente Nr. 2- Tipps, um gut durch den Winter zu kommen

    Glücksmomente Nr. 2- Tipps, um gut durch den Winter zu kommen

    Glücksmomente Nr. 2- Die Schatzkiste

    Und hier der zweite Beitrag für schönen Momente in der „dunklen“ Jahreszeit: 

    Ein sehnsüchtiges Gefühl überkommt uns in der kalten Jahreszeit, wenn der Morgenfrost den Boden bedeckt und die Sonne sich nur spärlich zeigt. Eine leckere heiße Schokolade und die kuschelige Wärme im Lieblingsmantel auf dem Sofa sind für so manchen bei weitem nicht alles, was es braucht, den Winter mit guter Miene zu meistern. Für einige Menschen wird aus einer Melancholie ein ausgewachsener Winterblues. 

    Woran liegt es, dass auch ansonsten ausgeglichene, fröhliche Menschen vom Winterblues “erwischt” werden?

    Dahinter steckt die Theorie, dass in den kurzen Tagen unser Biorhythmus nicht mehr mit dem “normalen” Tagesrhythmus übereinstimmt. Wissenschaftlich ausgedrückt: Das Schlafhormon Melatonin wird während der dunklen Jahreszeit verzögert freigesetzt.  Normalerweise steigt der Melatoninspiegel in der Nacht, damit wir uns schläfrig fühlen und ausruhen. Mit Eintreten des hellen Tageslichtes sinkt der Melatoninspiegel und wir werden wach und aktiv.

    Nun stehen wir aber in der Dunkelheit auf und die unsere innere Uhr stimmt nicht mehr mit unserem tatsächlichen Tagesrhythmus überein. Das Leben verlangt, dass wir aufwachen und losstürmen, obwohl unser Biorhythmus noch auf “Schlafen” eingestellt ist.

    Natürlich haben ständige Müdigkeit und die dazukommenden eher negativen Gedanken nach einiger Zeit ungesunde Auswirkungen auf uns. So kann es eben zu einer traurigen Stimmung, Desinteresse und allgemeiner Antriebslosigkeit kommen.

    Jetzt könnten wir es dabei belassen und die dunkle Jahreszeit einfach weniger glücklich aussitzen. Oder wir können unser gute Laune einfach warmrubbeln und aktivieren, denn der Winter hat so viele zauberhafte Momente, dass es doch wirklich zu schade wäre, ihn komplett an sich vorbeiziehen zu lassen, oder?

    Glücksmomente Nr. 2- Die Schatzkiste für gute Laune

    Der Trick mit der Gute-Laune-Kiste – Glücksmomente auffrischen

    Vielleicht haben Sie ja bereits einen Karton oder eine Kiste, in der sie Ihre wertvollsten Erinnerungen sammeln – ähnlich einem Kind mit seiner Schatzkiste. Noch nicht? Dann genügt ein Schuhkarton oder eine kleine Box, um Ihre ganz persönliche “Happy Box” herzustellen. In diese Schatzkiste legen Sie dann alles, was Sie an glückliche Momente in Ihrem Leben erinnert:

    Bilder von Parties, Konzertkarten oder Fahrkarten, die Sie bereits seit Jahren hinter den Spiegel geklemmt haben. Wie ist es mit den Muscheln vom letzten Strandspaziergang? Die gepresste Blüte oder ein lieber Brief?

    Und ganz unter uns: Auch die Notration mit der Lieblingsnascherei darf ihren Weg in die Box finden 😉

    Schatzkiste auf – Schlechte Laune ade!

    Der nächste schlechte Tag kommt bestimmt, aber nun sind Sie gewappnet! Öffnen Sie die Happy-Box, machen Sie es sich gemütlich und dann wird es sicherlich nicht lange dauern, bis das erste Lächeln mit einer Erinnerung an einen tollen Moment über Ihr Gesicht huscht. Allein die Feststellung, dass doch nicht alles schlecht ist genügt, um der Seele etwas Last abzunehmen und sich einfach wieder besser zu fühlen.

    Eine glückliche  Winterzeit wünscht Ihnen von Herzen

    Eike Grzonka

  • Glücksmomente Nr. 1- Tipps, um gut durch den Winter zu kommen

    Glücksmomente Nr. 1- Tipps, um gut durch den Winter zu kommen

    Glücksmomente Nr. 1- Tipps, um gut durch den Winter zu kommen

    Heute geht es darum, im Alltag die schönen Momente ganz bewusst wahrzunehmen und zu genießen. Gerade in der düsteren Jahreszeit, gibt es Menschen, die mit gedrückter Stimmung durch den Tag schreiten.

    Morgens geht man im Dunkeln aus dem Haus und abends kehrt man im Dunkeln heim. Es kommt durch die veränderten Lichtverhältnisse zu einer vermehrten Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin und zu einer geringeren Serotoninproduktion (das Glückshormon). So mancher denkt daran, wie schön jetzt ein ausgiebiger Winterschlaf wäre, um dem Winterblues zu entgehen 

    Doch, die glücklichen Momente sind da!

    Glücksmomente werden von uns leider oft nicht wahrgenommen. Deshalb möchte ich einen wertvollen Tipp geben, wie Sie Ihren Blickpunkt ändern und Ihre Wahrnehmung positiv ausrichten können:

    Der Trick mit der Erbse in der Hosentasche – So sammeln Sie Glücksmomente

    Das geht ganz einfach! Wenn Sie morgens in den Tag starten und bevor Sie das Haus verlassen, stecken Sie sich eine Handvoll getrocknete Erbsen,  Bohnen oder 1 Cent Münzen in die linken Hosentasche, ganz gleich, ob Sie zur Arbeit fahren, zum Einkaufen oder ob Sie Ihr Kind in den Kindergarten bringen.

    Jedes Mal, wenn Sie im Laufe des Tages etwas Schönes oder Berührendes erleben, nehmen Sie eine der Erbsen und stecken sie von der linken in die rechte Hosentasche. Diese Momente müssen gar nichts Großes sein, denn heute ist der Tag, an dem es auf die kleinen, sonst eher unbeobachteten Dinge des Lebens ankommt!

    Vielleicht entdecken Sie eine kleine Amsel, die in der Baumkrone sitzt und Sie tirilierend mit Ihrem Gesang erfreut. Sogleich wandert die Erbse nach rechts. Oder wie ist es mit dem Lächeln der Kassiererin im Supermarkt? Schwupps…die nächste Erbse findet ihren Weg von links nach rechts. Vielleicht ist es auch eine Pfütze, die sie einlädt, einfach mal hineinzuhüpfen, auch wenn man das als Erwachsener eigentlich nicht mehr tut. Wer sagt das? Machen! Und die dritte Erbse geht nach rechts. 

    Das Kakaoherz auf dem Cappuccinoschaum lacht Sie einladend an? Und wieder darf Ihre Hand eine Erbse in die rechte Hosentasche legen. Mit etwas Glück findet sich ein kleiner Sonnenstrahl, der Ihnen frech in der Nase kitzelt – ach, wenn sie doch mal einen einfangen könnten 😉

    Sie erkennen, worauf ich hinaus möchte? Lassen Sie abends den Tag noch mal Revue passieren und genießen die reiche Glücksausbeute in Ihrer Hosentasche.

    Können Sie sich an die einzelnen Glücksmomente noch erinnern?

    Haben Sie das Besondere im Alltag gefunden?

    Wie fühlt sich das an, zu sehen, wie viele Glücksmomente Ihnen am heutigen Tag begegnet sind? Die restlichen Erbsen in der linken Hosentasche freuen sich darüber, dass sie in den nächsten Tagen auch noch ihre Chance bekommen.

    Eine glückliche  Herbstzeit wünscht Ihnen von Herzen

    Eike Grzonka

  • Der lila Hut

    Der lila Hut

    Der lila Hut

    Letze Woche hatte ich ein intensives Gespräch mit einer guten Freundin über das Älterwerden.

    Wieso machen Frauen es sich immer so schwer, hadern mit ihrer Figur, mit ihrem Äußeren?

    Wieso vergleichen sie sich immer mit Anderen?

    Warum ist es ihnen immer so wichtig, was Andere über sie denken?

    JEDE von uns kennt diese oder ähnliche Fragen, oder?

    Doch beim genauen Hinsehen, fällt mir auf, dass es Jahr für Jahr leichter wird.

    Da erinnerte ich mich an die Geschichte vom LILA HUT und die trifft es auf den Punkt:

    Eine Frau schaut in ihren Spiegel.

    Sie ist 5 Jahre alt: Sie schaut sich im Spiegel an und sieht eine Königin.

    Sie ist 10: Sie schaut sich an und sieht Aschenbrödel oder Dornröschen.

    Sie ist 15: Sie schaut sich an und sieht Aschenbrödel, Dornröschen, eine Schauspielerin oder, wenn es einer ihrer schlechten Tage ist, sieht sie sich dick, hässlich, voller Pickel und sagt: “Mama, so kann ich unmöglich zur Schule gehen!”

    Sie ist 20: Sie schaut sich im Spiegel an und sieht sich zu dick/zu dünn, zu klein/zu groß, die Haare sind zu kraus oder zu glatt, aber sie beschließt, trotzdem los zu gehen!

    Sie ist 30: Sie schaut sich im Spiegel an und sieht sich zu dick/zu dünn, zu klein/zu groß, die Haare sind zu kraus oder zu glatt, aber sie findet, sie habe jetzt keine Zeit, sich darum zu kümmern, und sie geht trotzdem aus.

    Sie ist 40: Sie schaut sich im Spiegel an und sieht sich zu dick/zu dünn, zu klein/zu groß, die Haare sind zu kraus oder zu glatt, aber sie sagt sich, sie sei zumindest “sauber”, und sie geht trotzdem aus.

    Sie ist 50: Sie schaut in den Spiegel und sagt: “Ich bin ich!” Sie lächelt und geht dahin, wo sie hingehen will.

    Sie ist 60: Sie schaut sich im Spiegel an und denkt daran, dass manche sich gar nicht mehr im Spiegel betrachten können. Sie lächelt und zieht los, um die Welt zu erobern.

    Mit 70: Sie sieht sich im Spiegel und sieht Erfahrung, Lachen und Fähigkeiten. Sie lächelt und zieht los, um das Leben zu genießen.

    Mit 80: Sie kümmert sie sich nicht mehr darum, in den Spiegel zu schauen. Sie setzt sich ganz einfach ihren lila Hut auf und zieht los, nur um die Freude zu haben, die Welt zu sehen!

    Ja, wir alle sollten unseren lila Hut schon viel, viel früher aufsetzen…

    *Quelle aus dem Internet

    Ich wünsche dir von ganzem Herzen, ganz egal, wie alt du bist, dass du dir den lila Hut aufsetzt und JA zu DIR sagst. Freu dich, lächle dich an und genieße dein Leben.
    Wäre es nicht schön, wenn wir trotz dieser sehr speziellen Zeit mit guten Gedanken den Alltag rocken?

    Worauf wartest du?

  • Selbstbestimmung und Lebensqualität

    Selbstbestimmung und Lebensqualität

    Selbstbestimmung und Lebensqualität –
    Psychologische Beratung und Coaching in Haan

    Die moderne Welt stellt uns täglich vor Herausforderungen, wodurch wir Gefahr laufen, den Blick für unsere eigenen Bedürfnisse zu verlieren. Dies macht uns anfällig für Krisen und beeinträchtigt unseren Lebensweg. Doch für solche Situationen gibt es Lösungen.

    Mein Name ist Eike Grzonka-Klein. Als Heilpraktikerin helfe ich Ihnen in meiner Praxis für Psychotherapie, verbunden mit höchster Wertschätzung und größtem Respekt, neue Lebensqualität zu erlangen.

    Liebe Dein Leben … oder ändere es – dieses Ziel möchte ich gerne mit Ihnen umsetzen.

    Psychologische Beratung in Haan – Was ich für Sie tun kann

    Stress und die Belastungen unseres Lebens nehmen viele unterschiedliche Formen an. Burn-out ist der Oberbegriff für die daraus resultierenden persönlichen Krisen. Emotionale Erschöpfung und Unzufriedenheit sind damit einhergehende Erscheinungen. In schwerwiegenden Fällen kann sich dies in psychischen Erkrankungen wie Depression manifestieren. Diese Vorgänge schaffen Situationen, aus denen wir uns aus eigener Kraft nicht mehr befreien können. An diesem Punkt begleite ich Sie mittels einer individuellen Therapie zurück zu seelischer Gesundheit.

    Da Krisen nicht nur uns selbst, sondern auch unsere zwischenmenschlichen Beziehungen wie unsere Partnerschaften belasten, unterstütze ich Sie ebenso mit einer gezielten Paartherapie. Häufig sind es allerdings nicht nur Krisen, sondern grundlegende persönliche sowie auch körperliche Entwicklungen wie die Wechseljahre, die unsere Lebensqualität beeinflussen. Hier setze ich mit einem auf Ihre individuelle Lebenssituation zugeschnittenen Coaching an. So finden Sie zu einem starken Selbstbewusstsein und neuem Antrieb, Ihr Leben aktiv zu gestalten.

    Kontaktieren Sie mich

    Nutzen Sie die Chance, Ihre Lebenssituation zum Positiven zu verändern, indem Sie sich von mir professionell begleiten lassen. Buchen Sie jetzt Ihren Termin ganz unkompliziert über den Online-Terminkalender.

    Finden Sie Ihren individuellen Weg zu mehr Selbstbewusstsein und Selbstliebe. Spüren Sie neue Kraft und positive, nachhaltige Veränderungen in Ihrem Leben, basierend auf seelischer Gesundheit und der damit einhergehenden Lebensqualität.

  • Gönn‘ Dir mehr als Schokolade

    Gönn‘ Dir mehr als Schokolade

    Gönn‘ Dir mehr als Schokolade

    Gestern noch im Garten gesessen, heute mit Schal und Mantel unterwegs…Vielen fällt die gefühlt rasche Umstellung auf die kalte Jahreszeit “irgendwie schwer“. Ein Trauerfall für die Seele? Ist jetzt alles vorbei: Die geselligen Abende mit Freunden, die Ausflüge am Wochenende und das lustvolle und energiegeladene Aufstehen am frühen Morgen?

    Hmm, gute Frage! Schauen wir uns doch mal genauer an, was wir so treiben, wenn die Tage kürzer werden.

    Was ist das, mit dem Verkriechen? Da gehen wir morgens im Dunkeln aus dem Haus, hocken während der wenigen hellen Stunden des Tages am Arbeitsplatz, nur um dann im Dunkeln wieder nach Hause zu tapsen. TV an, Netflix-Serie durchlaufen lassen…Irgendwann wird diese winterliche Isolierzone schon wieder vorbei sein. Bis dahin hamstern wir gerne Berge von Schokolade – ist ja gut für die Seele, das weiß doch jeder 😉

    Mit etwas Abstand betrachtet lässt sich ein Muster erkennen: Wir leben mit Schoki im Mund auf dem Sofa. Und viele von uns merken gar nicht, wie sie den Haken gleich mit vernaschen: Weniger menschliche Kontakte machen nämlich schlichtweg “rammdösig”. Wen wundert es, dass wir dann spätestens nach dem Jahreswechsel über die 50 grauen Schatten mosern, die sich vermeintlich auf unser Gemüt legen…

    Da fragt man sich doch unweigerlich:

    Haben wir Menschen seit Generationen die Nase voll vom Winter?

    Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern, jemals davon gehört oder gelesen zu haben, dass meine Großeltern oder ihre Großeltern erzählt haben, dass das gesellschaftliche Leben im Winter still stand. Obwohl sie sicherlich weitaus mehr und härter arbeiten mussten, als wir.

    Noch vor wenigen Generationen gab es Winterarbeiten, die eben nicht jeder für sich allein bewältigen konnte. In den Dörfern wurde geschlachtet, tagelang wurden die Gänse für das Weihnachtsfest gerupft und die Federn in neue Kissen gestopft. Und wisst ihr was: Das taten sie gemeinsam.

    Seit alters her ist der Mensch ein geselliges Wesen. Wir spiegeln, ganz ohne nachzudenken, die Bewegungen unseres Gegenübers. Wir gähnen, wenn unser Gesprächspartner gähnt. Wir bekommen gemeinsam den heftigsten Lach-Kick und können nicht mehr aufhören.

    Der Mensch braucht Gesellschaft. Familie und Freunde geben einem das unbezahlbare Gefühl, ein Teil von etwas Größerem zu sein, seinen Beitrag leisten zu können, sich einzubringen.

    (Foto: Exclusive Vectors on Freepik)

    Winterzeit Winterdepressionen Freunde treffen Foto Freepik

    Winter kunterbunt – Gönn’ Dir mehr als Schokolade

    Ohje und jaja, wir Armen im Technologiezeitalter, getrieben vom Rhythmus der Uhr zwischen U-Bahn-Abfahrtszeiten und geschäftlichen Terminen. Und jetzt auch noch abends in die Kälte raus und zu den Freunden fahren, nur um bei einem lahmen Gesellschaftsspiel die Dunkelheit gemeinsam zu ignorieren. Das kann doch nun wirklich niemand von uns verlangen!

    Nein, das kann auch niemand.

    Das können nur wir selbst, immerhin haben wir unsere Evolution schon immer durch die Veränderung bestehender Spielregeln vorangetrieben. Warum jetzt damit aufhören? Wir haben doch mehr als 10.000 Jahre lang bewiesen, dass wir es voll draufhaben! Ohne cremige Surrogate, die uns den Blues kurzzeitig versüßen.

    Erobere dir den Winter zurück – mit Gemütlichkeit, Selbstpflege und Freunden

    In unseren nächsten Beiträgen bekommst Du jede Menge Anregung, wie Du den Winter zu einer liebens- und lebenswerten Zeit gestalten kannst. Von Gesundheitstipps über ein Vanillebad bis zu Low-Carb-Leckereien.

    Du hast selbst auch Ideen, wie Du im Winter frohen Mutes bleibst und Deine Lieben mit guter Laune und Wohlfühleinheiten gleich mit vom Sofa ziehst? Dann schreib mit sehr gerne, ich freue mich auf unseren Austausch!

    Bei ernsten Verstimmungen: Hilfe holen!

    Kommen zur Winterzeit Beziehungsprobleme, Stress auf der Arbeit oder vielleicht auch stärkere hormonelle Veränderungen, ist es bei Einigen von uns nicht mit einem duftenden Schaumbad und der Lieblings-Schoki getan. Und so mancher fragt sich vielleicht: Ja toll … Familie und Freunde: Woher nehmen, wenn nicht selber backen?

    Wenn uns das Leben aus der Bahn wirft, hilft ein Gespräch mit einem erfahrenen Partner und als diesen sehe ich mich in der Berufung der Heilpraktikerin für Psychotherapie.

    Nein, Du bist nicht allein! Wir setzen uns zusammen und dann schauen wir mit vereinten Kräften, wie Du den neuen Lebensabschnitt oder die aktuellen Herausforderungen meistern kannst.

    Nutze dafür gerne meine Samstags-Sprechstunde oder auch die Sprechstunde über Skype.

    HIER kannst Du einen Termin vereinbaren.

  • Allein oder Einsam? Tipps vom Lebenskraftcoach

    Allein oder Einsam? Tipps vom Lebenskraftcoach

    Allein oder Einsam? Tipps vom Lebenskraftcoach

    Jeder ist mal allein, jeder fühlt sich mal einsam. Das muss nicht unbedingt miteinander zusammenhängen.

    Eine Veränderung der Lebenssituation nach Trennung, Scheidung oder Tod des Partners kann häufig ein Anlass sein, sich professionelle Hilfe zu suchen. Die Seele weint, das Herz schmerzt und es ist Beratung notwendig, um das Leben neu zu organisieren, mit der Traurigkeit umzugehen und mit dem Alleinsein zurecht zu kommen.

    Viele wissen, dass nach solchen einschneidenden Ereignissen die Zeit einiges bewirken kann und Geduld eine sehr wichtige Rolle spielt. Dennoch ist es ratsam, sich selbst in dieser Lebensphase wichtig zu nehmen und achtsam zu sein, welche Gefühle außer Traurigkeit und Unsicherheit noch sichtbar werden.

    Immer häufiger kommt das Thema Angst vor dem Alleinsein oder Angst vor Einsamkeit auf. Es stellt sich als sehr beklemmend dar und kann sogar in einer Depression münden.

    „Alleinsein“ und „Einsamkeit“ werden immer häufiger miteinander vermischt und als bedeutungsgleich wahrgenommen. Dabei ist es jedoch wichtig, sich die Unterschiede bewusst zu machen.

    Alleinsein ist ganz objektiv gesehen, nichts weiteres, als ein Zustand. Du kannst beispielsweise alleine in deinem Büro sitzen, alleine spazieren gehen oder alleine auf dem Sofa sitzen und ein gutes Buch lesen und zwar ohne dich einsam zu fühlen.

    Einsamkeit dagegen ist ein Gefühl und beschreibt dein inneres Befinden. Du fühlst dich von allen verlassen und ungeliebt. Dir fehlt das Gefühl, dazuzugehören und du scheinst irgendwie anders als andere zu sein. Das hat jedoch nicht zwingend etwas mit dem Alleinsein zu tun. Du kannst dich im Kreise vieler Menschen befinden und dich trotzdem einsam fühlen.

    Die Angst vor Einsamkeit

    In der Regel haben nur wenige Menschen Angst vor dem Alleinsein, auch wenn sie das vielleicht so sagen. Vielmehr ist die Angst vor der Einsamkeit ein stark belastendes Gefühl, ein Gefühl der Kälte, der inneren Leere und Verlassenheit.

    Dabei schwingt immer die Angst mit, nicht mehr dazuzugehören, gar ausgeschlossen zu sein. Viele fühlen sich unvollständig, nicht nur vom Partner, sondern von der ganzen Welt verlassen worden zu sein. Viele Menschen sagen zwar: „Ich fühle mich allein“, jedoch müsste es eigentlich heißen: „Ich fühle mich einsam“. Doch ist dieser Satz für Viele häufig schambesetzt.

    Der Umgang mit Einsamkeit

    Es mag vielleicht paradox klingen, doch kannst du dich im Alleinsein üben, um möglichen aufkommenden Einsamkeitsgefühlen vorzubeugen, damit sie dich nicht überraschen.

    Oft wird das Alleinsein gemieden, damit diese vermeintlich störenden Gefühle der Einsamkeit nicht auftreten können. Aber glaubst du wirklich, dass es im Leben möglich ist, Alleinsein oder Phasen der Einsamkeit vermeiden zu können?

    Eher nicht!

    Vielleicht steht ein Job Wechsel an, mit neuen Kollegen, oder sogar ein Umzug in eine fremde Stadt, fernab von deiner Heimat, deiner Familie, deinen Freunden.

    Doch selbst wenn du dich auf diese Veränderung freust, wirst du dich bestimmt anfangs fremd fühlen und merken, wie schwer es sein kann, sich einen neuen Freundeskreis aufzubauen. All das braucht Zeit und Geduld und bringt sicherlich auch einige Gefühle der Unsicherheit mit. Ist es also nicht sinnvoll, dir zuzugestehen, dass diese Gefühle völlig normal sind?

    Hierbei ist es wichtig, deine Aufmerksamkeit nach Innen zu richten, anstatt dich mit ständigen Aktivitäten abzulenken.

    Frage dich stattdessen nach deinen Wünschen und Sehnsüchtigen. Frage dich, was du wirklich möchtest, was deine Bedürfnisse sind. Viele vermeiden dies, weil sie Sorge haben, dass sich diese Fragen zu Zukunftsängsten entwickeln. Dabei ist es gerade jetzt so wichtig, dass du mit dir im Kontakt bist, um deine Ressourcen zu entdecken und weiterzuentwickeln.

    Einsamkeit ist ein mächtiges Gefühl, welches in den unterschiedlichsten Situationen sehr überraschend aufkommt.

    Vielleicht erlebst du gerade etwas Wunderschönes und merkst dann, dass du dich einsam fühlst, da niemand in diesem Moment da ist, mit dem du dieses Erlebnis teilen kannst.

    Oder du hast gerade deinen Job verloren oder dein Partner/ deine Partnerin sich von dir getrennt hat. In diesen Fällen ist das Gefühl der Einsamkeit eine natürliche Reaktion auf solche Veränderungen.

    Selbst positive Veränderungen im Leben können das Gefühl der Einsamkeit aufkommen lassen. Die erste eigene Wohnung, nicht mehr im Schoße der Familie zu wohnen oder die Geburt deines Kindes, können einschneidende Erlebnisse in deinem Leben sein, die dich anfangs überfordern und sogar einsam fühlen lassen. BITTE HABE VERSTÄNDNIS FÜR DICH!

    Einsam in Beziehungen

    Viele Menschen sind erschrocken, wenn sie sich in ihrer Partnerschaft einsam fühlen.  Vielleicht möchte die Einsamkeit etwas sagen!

    Kommt dir das Gefühl bekannt vor? Hast du dich auch schon mal in deiner Beziehung einsam gefühlt oder geht es dir möglicherweise sogar in diesem Moment so? 

    Einsam in der Beziehung? Paartherapie und psychologische Beratung in Haan

    Vielleicht macht es Sinn, die Beziehung genauer zu hinterfragen:

    • Wird ausreichend kommuniziert? 
    • Werden deine eigenen Bedürfnisse wahrgenommen und gelebt?
    • Sprichst du über deine Wünsche mit deinem Partner/ deiner Partnerin?

    Hier ist es wichtig, das Gespräch zu suchen, vielleicht auch mit professioneller Unterstützung. Und wenn keine positive Veränderung sichtbar wird, vielleicht den Schritt zu wagen, wieder neue, eigene Wege zu gehen.

    allein oder einsam tipps eike grzonka lebens kraft coach in haan

    Einsam in einer Gruppe von Menschen

    Kennst du die Situation, dass du zum Beispiel auf einer Party eingeladen bist, auf der du niemanden kennst? Hast du dich in diesen Momenten auch schon mal einsam gefühlt?  Entspannung tritt ein, in dem Moment, in dem du mit jemandem ins Gespräch kommst. Du merkst, dass die Einsamkeit verfliegt.

    Schwierig wird es, wenn die Einsamkeit chronisch wird

    In solchen Situationen gibt es Bekannte, die dir möglicherweise raten, doch mehr unter Leute zu gehen, nicht immer alleine zuhause zu bleiben.                                                                                                        

    Jedoch kostet das viel Energie und Überwindung. Einige Menschen raffen sich dann auf und gehen mit sehr hohen Erwartungen aus. Im Anschluss daran fühlen sie sich jedoch noch viel einsamer und sie sind frustriert darüber, wieder in die leere Wohnung zurückkehren zu müssen und schon wieder keine neuen Kontakte geknüpft zu haben.

    Mein Tipp:

    Wenn du dich einsam fühlst und dich überwindest, unter Menschen zu gehen, dann erkenne genau das schon positiv an. Lobe dich dafür, dass du den Schritt gewagt hast, aus deinem Schneckenhaus hinaus zu gehen.  Es ist wichtig auch kleine Schritte anzuerkennen. Gerade in einsamen Zeiten steht die Selbst–Fürsorge an erster Stelle. Also bitte:

    Sei stolz auf dich! Dies ist ein Anfang!

    Alleinsein lernen und Geselligkeit üben

    Alleinsein kannst du üben. Es ist hilfreich, Zeit mit DIR zu verbringen, um nach deinen Wünschen und Bedürfnissen zu lauschen.

    Doch wie immer gibt es auch eine Kehrseite der Medaille. Denn wer viel alleine ist und die Vorzüge der Stille zu schätzen weiß, kann gelebte Gemeinschaft und die dadurch verbundene Unruhe schnell als Zuviel erleben.

    Es ist wie in vielen Lebensbereichen ein echter Balanceakt. Ob in der Partnerschaft oder auch in anderen Gemeinschaften ist ein stetiger Wechsel von Nähe und Distanz notwendig, um im eigenen Gleichgewicht leben zu können. Ein Wechsel zwischen Rückzug und Geselligkeit hilft dir, bei dir selbst zu sein, aber auch gesellschaftlich eingebunden zu werden.

    WICHTIG

    Der schmale Grat zwischen Gesundheit und Krankheit kann leicht überschritten werden. Deshalb kommt es immer auf die Ausprägung der Gefühle an, bevor man  von einer Depression spricht.

    Einsamkeit, Zukunftsängste, innere Leere und die daraus resultierenden Unsicherheiten können auch Symptome einer Depression sein.

    Menschen mit Depressionen neigen dazu, sich aus sozialen Aktivitäten zurückzuziehen. Sie versuchen ihren Schmerz alleine zu bewältigen und wollen andere nicht belasten. Allerdings verschlimmert das den Zustand zusätzlich. Deshalb ist dieser soziale Rückzug, die soziale Isolation nicht mit dem Gefühl der Einsamkeit zu verwechseln.

    Sollte dir auffallen, dass der Leidensdruck dein Leben beherrscht ist es notwendig, dir professionelle Hilfe zu holen, um eine Depression auszuschließen und bei Bedarf zu behandeln.